Schlingenanschlag stricken – einfach erklärt für Projekte von oben nach unten
Der Schlingenanschlag ist eine einfache, aber wirkungsvolle Technik, die ich in vielen meiner Strickprojekte verwende, die von oben nach unten gestrickt werden. Besonders praktisch ist er beim Aufnehmen der Maschen unter den Achseln – hier sorgt er für Stabilität und ein gleichmäßiges Maschenbild.
Viele Strickerinnen unterschätzen diesen Anschlag. Dabei ist er entscheidend für ein sauberes, elastisches und professionelles Ergebnis.
Hier zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du den Schlingenanschlag sicher umsetzen kannst.
Lege das Garn zu einer Schlinge, sodass das lange Fadenende (mit dem Knäuel am anderen Ende) über dem Faden liegt, der fest auf der Nadel sitzt.
Steche mit der rechten Nadel von vorne in die Schlinge und ziehe den Faden so an, dass eine Masche entsteht.
Wiederhole diesen Vorgang, bis du die gewünschte Anzahl an Maschen angeschlagen hast.

Vorteile des Schlingenanschlags:
-
unkompliziert und schnell zu lernen
-
sorgt für Stabilität im Achselbereich
-
ergibt einen gleichmäßigen Übergang ohne Lücken
-
elastisch und damit ideal für Pullover, Jacken und Shirts
Wann eignet sich der Schlingenanschlag besonders gut?
-
beim Stricken von Pullovern und Jacken von oben nach unten
-
für Achselmaschen bei Raglan- oder Rundpassemodellen
-
überall dort, wo wenige Maschen unauffällig angeschlagen werden sollen
Diese Anschlagtechnik ist wirklich einfach umzusetzen und eignet sich besonders gut für Strickprojekte, die von oben nach unten gearbeitet werden.
Wenn du direkt starten möchtest, findest du passende Anleitungen hier:
Cardigan „Pila“ – mit schönem, elastischem Abschluss
Cardigan Annika“ – mit schönem, elastischem Abschluss
